The Charisma Edit

Dein Wohfühlblog

Bullet Journal Sommer Edition – so plane ich meine Wochen


Ich geb’s zu…

Ich war nie das Typ-A-Planer-Girl mit Farbcodes und Lineal. Mein Kopf war eher ein Sammelbecken aus Gedankenlisten, Sprachnotizen und „Ich merk’s mir schon“-Floskeln. Spoiler: Hab ich nicht.

Und dann kam das Bullet Journal in mein Leben. Kein durchgestylter Pinterest-Tempel, sondern ein flexibles, ehrliches Tool für meine Gedanken, To-dos und Alltagschaos. Gerade im Sommer – wenn die Tage länger, der Kalender voller und die Konzentration … naja … schmilzt – hilft mir mein BuJo, fokussiert und entspannt durch die Woche zu kommen.

Hier zeig ich dir, wie ich mein Bullet Journal im Sommer nutze – ohne Stress, ohne Perfektion, aber mit ganz viel Platz für Struktur & Selfcare.


Warum Bullet Journal gerade im Sommer Sinn macht

Der Sommer bringt’s: Grillabende, Kurztrips, plötzliche Motivation zur Selbstoptimierung, aber auch spontane Planänderungen, Hitzekoller und Chaos.

Ein starres Kalendersystem ist mir da oft zu unflexibel. Das BuJo dagegen? Ist wie mein Notizbuch auf Speed. Ich kann täglich entscheiden, was ich brauche: Liste, Struktur, Moodtracker oder einfach Raum zum Auskotzen.


So plane ich meine Wochen – Schritt für Schritt

1. Wochenübersicht – aber easy

Am Sonntagabend gönn ich mir 15 Minuten und male meine Wochenübersicht. Ich benutze kein Lineal (Team Freestyle!), aber gestalte 2 Seiten:

  • links: Termine & To-dos
  • rechts: Selfcare, Highlights & Gedankenplatz

💡 Tipp: Ich schreibe bewusst keine Uhrzeiten. Sommer heißt bei mir: weniger Taktung, mehr Flow.


2. Fokus der Woche

Ich frage mich jeden Sonntag:
👉 Was will ich diese Woche spüren?
👉 Was darf im Mittelpunkt stehen?

Das kann mal „Ruhe“ sein, mal „Klarheit“, mal „Spaß“. Ich schreibe es fett über meine Seite. So bleibe ich bei mir – nicht nur bei meinen Aufgaben.


3. To-do-Listen nach Energielevel

Klingt fancy, ist aber super hilfreich: Ich teile meine Aufgaben in drei Mini-Kategorien ein:

  • ☀️ High Energy (z. B. Content shooten, Buchhaltung, große Recherchen)
  • 🌤 Medium (E-Mails, kurze Calls, Texte überarbeiten)
  • 🌥 Low (Wäsche, sortieren, Pinterest scrollen – ja, das zählt)

So kann ich meine Aufgaben je nach Tagesform matchen – statt mich zu stressen, wenn ich mal nicht 100 % funktioniere.


4. Platz für Schönes & Spontanes

Ich lasse immer einen Bereich offen für:

  • ✨ schöne Erlebnisse
  • ✨ neue Ideen
  • ✨ Sommermomente, die ich festhalten will

Das macht mein BuJo weniger nach „Leistung“ und mehr nach „Leben“.


5. Mini-Tracker für Achtsamkeit

Ich tracke im Sommer nicht alles (zu heiß für Kontrolle 😅), aber drei Dinge jeden Tag:

  • genug Wasser? 💧
  • Me-Time gehabt? 🧖‍♀️
  • Bewegung draußen? 🚶‍♀️

Das hilft mir, bei mir zu bleiben, ohne mich selbst zu überfordern.


Was du NICHT brauchst: Perfektion

Dein BuJo muss nicht schön sein. Es muss funktionieren für dich. Es darf krakelig, unordentlich, verspielt oder super clean sein.
Meins ist eine Mischung aus Glitzerstift und Kaffee-Flecken – und genau richtig so.


Fazit: Bullet Journaling im Sommer = Struktur ohne Druck

Ein Bullet Journal ist für mich kein weiteres To-do, sondern mein sicherer Platz im Chaos.
Ein Ort, wo alles sein darf: Termine, Gedanken, Zweifel, Träume und spontane Eispläne.

Wenn dein Sommer bunter, wilder oder unplanbarer ist als der Rest des Jahres – vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, ein BuJo zu starten. Ganz unperfekt, aber ganz für dich. 💛

Hinterlasse einen Kommentar