Morgende können ganz schön chaotisch sein. Zwischen Snooze-Taste, kaltem Kaffee und „Was zieh ich an?!“-Krisen fühlt sich der Tag manchmal schon verloren an, bevor er überhaupt richtig begonnen hat.
Früher war mein Morgen ein reines Funktionieren – aufstehen, durchziehen, loshetzen. Heute versuche ich, meine Morgenstunden bewusster zu gestalten. Nicht perfekt. Nicht instagrammable. Aber achtsam. Und das macht einen riesigen Unterschied.
Hier sind 5 kleine Dinge, die meinen Morgen nicht nur entschleunigen, sondern mir auch ein gutes Gefühl für den ganzen Tag mitgeben:
1. Kein Handy direkt nach dem Aufwachen
Früher war mein Wecker = mein Smartphone = Instagram, Mails & News-Flut direkt in die Birne. Heute? Handy bleibt mindestens 30 Minuten im Flugmodus.
Stattdessen: ruhig aufwachen, atmen, ankommen.
Ich entscheide, wie mein Tag startet – nicht mein Feed.
2. 3 Minuten Stretching statt Scrollen
Klingt banal, ist aber ein echter Gamechanger: Ich mach jeden Morgen 2–3 ganz einfache Dehnübungen direkt nach dem Aufstehen. Rücken durchstrecken, Arme lockern, Schultern kreisen.
Das bringt meinen Kreislauf in Schwung und vertreibt dieses müde „Ich bin noch gar nicht im Körper angekommen“-Gefühl.
3. Journaling light – 3 Sätze reichen
Ich setz mich nicht unter Druck mit 5 Seiten Tagebuch. Aber ich schreibe jeden Morgen:
- Wofür ich heute dankbar bin
- Worauf ich mich freue
- Wie ich mich fühlen will
Das dauert keine 5 Minuten, aber es erdet mich und bringt sofort Fokus ins Herz statt nur in den Kopf.
4. Ruhiger Morgen-Drink (und kein hektischer Kaffee)
Statt direkt den Espresso runterzukippen, gönne ich mir einen bewussten Start: Matcha, Zitronenwasser oder Kräutertee.
Wichtig ist nicht das Getränk selbst, sondern die Haltung dahinter: Ich nehme mir kurz Zeit für mich, bevor der Tag mich einnimmt.
5. Ein Mini-Moment nur für mich
Bevor ich mich an To-dos und Termine mache, gibt’s einen Moment, der nur mir gehört. Musik hören. Gesichtsmassage. Fenster öffnen und rausgucken.
Nicht, weil ich’s „soll“ – sondern weil ich’s brauche. Weil mein Tag besser läuft, wenn ich nicht nur funktioniere, sondern spüre, dass ich lebe.
Fazit: Achtsamkeit muss nicht kompliziert sein
Du musst kein 5-Uhr-Club-Girl werden und keine fancy Morgenroutine haben. Aber kleine Momente der Achtsamkeit machen einen echten Unterschied.
Es geht nicht um Perfektion – sondern um Präsenz.
Und wenn du nur eines mitnimmst: Der Morgen gehört dir.
Nicht deinem Kalender. Nicht deinem Handy. Nicht der Welt.
Nur dir.

Hinterlasse einen Kommentar