Ordnung ist das halbe Leben – sagt man. Die andere Hälfte besteht aus Wäschebergen, losen Zetteln und dieser Schublade, die man besser nicht mehr aufmacht. Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die sich jedes Jahr vornehmen „diesmal bleib ich organisiert“ – und dann doch wieder im Kalender-Chaos versinken: Willkommen im Club.
Aber keine Sorge: Du musst nicht gleich zum Aufräum-Guru mutieren, deine Bücher nach Farben sortieren oder dein Leben in durchsichtige Boxen quetschen. Es geht auch einfacher – mit Systemen, die realistisch, alltagstauglich und nicht komplett überambitioniert sind.
1. Die 10-Minuten-Regel – Mini-Aufwand, Maxi-Wirkung
Statt dir gleich 3 Stunden „Aufräum-Time“ einzuplanen (und dann eh wieder abzusagen), nimm dir jeden Tag nur 10 Minuten. Timer stellen, Handy weg, und einfach machen: Küche, Schreibtisch, Handyfotos – was gerade dran ist. Danach fühlst du dich wie eine Heldin. Versprochen.
2. Die „Eine Sache raus“-Methode
Minimalismus muss nicht radikal sein. Aber wenn du dir jeden Tag vornimmst, eine Sache auszusortieren (ein altes T-Shirt, abgelaufene Soßen, unnötige Apps), bist du nach einem Monat 30 Dinge leichter – ohne Drama, ohne Marathon. Und es macht fast ein bisschen süchtig.
3. Digitale Ordnung – auch Bildschirmchaos nervt
Unsortierte Screenshots, offene Tabs und Apps, die du eh nie nutzt? Gönn dir einen digitalen Frühjahrsputz:
- Kalender-Apps aufräumen
- Mails sortieren
- Homescreen entschlacken
Klingt klein, bringt richtig Klarheit ins Köpfchen.
4. Notizsystem: analog oder digital, aber klar
Zettelwirtschaft adé. Such dir EIN System für To-dos, Gedanken und Termine. Ob ein schöner Kalender, Notion, GoodNotes oder einfach das klassische Bullet Journal – Hauptsache du findest deine Ideen wieder, ohne vorher drei Taschen und deine Seele zu durchforsten.
5. Realistisch planen – und Pausen einbauen
Du musst nicht 37 Dinge an einem Tag schaffen. Lieber 3 wichtige Aufgaben realistisch planen und dazwischen Luft lassen. Denn echte Organisation heißt nicht, alles zu machen – sondern zu wissen, was wirklich zählt.
Fazit: Ordnung ist kein Zustand, sondern ein Rhythmus
Du musst nicht perfekt sein. Du darfst Wäschehaufen haben und To-do-Listen, die nie ganz leer werden. Aber ein bisschen Struktur bringt Ruhe – vor allem im Kopf. Und ganz ehrlich? Ein aufgeräumter Schreibtisch fühlt sich manchmal besser an als eine Yoga-Session.
Also los: Timer an, Kaffeetasse wegstellen, Chaos zähmen. In kleinen Schritten, ohne Stress – aber mit Stil.

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